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Erfahrungsberichte ehemaliger SchülerInnen

Greta, Abijahrgang 2015

Vor fünf Jahren endeten meine Schulzeit am Uhland-Gymnasium und damit für mich sehr wichtige und prägende Jahre. Die familiäre Atmosphäre, die aufrichtige Wertschätzung und Bestärkung meiner Person haben mir in meinem Erwachsenwerden sehr gutgetan. Dazu beigetragen haben sicherlich die kleine Klassengröße und die dadurch begünstigte individuelle Förderung.
Bestimmte Erfahrungen, wie zum Beispiel unsere MWW (Mensch-Welt-Wissenschaft) – Fahrt nach Worms, der Blick hinter die Kulissen der Stuttgarter Oper oder der Besuch des Leibniz-Institutes Tübingen sind mir allerdings nach wie vor sehr präsent. MWW als Fach hat mich in seiner Vielseitigkeit oft herausgefordert und gerade daher mein Wissen und meinen Horizont auf vielen Ebenen erweitert.

Mittlerweile studiere ich Medizin in Würzburg und hoffe, in einigen Jahren als Ärztin tätig zu sein. Dieser Beruf schließt die Begegnung mit Menschen aus dem gesamten gesellschaftlichen Spektrum ein und fordert einen kritischen, weltoffenen und zugleich empathischen Geist. Diesen in Menschen zu wecken, zu fördern und sie dahingehend auf ihrem Weg zu unterstützen, ist für mich die wesentliche Aufgabe von Bildungseinrichtungen. Insofern bin ich nach wie vor froh über meine Entscheidung
für das Uhland-Gymnasium und den HB-Zug und hoffe, dass viele junge Menschen hier ebenso einen Ort finden, an dem sie diese Förderung und Ermutigung erfahren.

Erfahrungsberichtsbild Greta

Lejla, Abijahrgang 2017

Der Hochbegabtenzug des Uhland-Gymnasiums ist in der Region einmalig – und das wird den SchülerInnen auch auf verschiedenste Art und Weise vermittelt.
Vom Zeitalter der Dinosaurier bis zum Wettlauf zum Mond haben wir sämtliche Themengebiete behandelt und konnten uns so über die Jahre ein weitreichendes Allgemeinwissen aneignen.

Die Zeit im Hochbegabtenzug war geprägt von zahlreichen Exkursionen zu Museen, Laboren und universitären Einrichtungen. Positiv in Erinnerung geblieben ist mir dabei vor allem, dass wir bereits in jungen Jahren interessante Themenkomplexe selbstständig durch Experimente, Untersuchungen und Gruppenprojekte erforschen durften. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Hochbegabtenklassen jeweils nur aus ca. 15 SchülerInnen bestehen.

Rückblickend war dieser Umstand für mich äußerst förderlich, da die LehrerInnen mehr Zeit hatten, sich den einzelnen SchülerInnen zu widmen und man dadurch gezielter an seinen eigenen Leistungen arbeiten konnte. Insgesamt blicke ich sehr gerne auf meine Schulzeit zurück. Das Uhland-Gymnasium und der Hochbegabtenzug konnten mir für meinen bisherigen Werdegang viel Wertvolles mit auf den Weg geben, weshalb ich diese auch jedem Interessierten empfehlen würde.

Erfahrungsberichtsbild Lejla

Lars, Abijahrgang 2019

Die „Diagnose“ hochbegabt war bei mir in der Grundschule eigentlich nicht erwartet worden, deshalb hatte ich, aber auch meine Eltern große Angst davor mich auf das Gymnasium und sogar in eine Klasse mit Hochbegabten zu lassen.

Meine Eltern haben beide nicht studiert oder ein Abitur gemacht, was auch anfängliche Zweifel geweckt hat, dass ich die Schule vor allem in den höheren Klassen schaffe, da sie mich bei komplizierten Themen nicht mehr unterstützen können.

Die Klasse an sich war dann aber viel besser als erwartet! Ich hatte zum ersten Mal Freunde in der Schule und auch der erwartete hohe Leistungsdruck war nicht vorhanden. Durch die kleineren Klassen und guten Lehrer wurde sich sehr individuell um die vielen sehr speziellen Charaktere aus der Klasse gekümmert. Ich würde die Hochbegabtenklasse daher weiterempfehlen.

Erfahrungsberichtsbild Lars